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News vom 14.01.2021

Studien: Kurz notiert

Juli bis Dezember 2020
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Kurz & Kompakt

Ein Schlaglicht auf weitere aktuelle Studien zu Fragen des Kommunikationsmanagements. Wir haben die zentralen Erkenntnisse für Sie kurz & kompakt zusammengefasst.

Grüne Start-Ups: Unternehmenskommunikation als Chefsache am Rande

Zum zweiten Mal sondiert die Markstudie die Bedeutung professioneller Unternehmenskommunikation bei nachhaltigen Start-ups: Eine steigende Zahl von Gründern übernimmt die Kommunikation selbst (70%), fast immer werden dafür der eigene Webauftritt und Social-Media-Plattformen genutzt. Für nur noch zwei Drittel der Befragten hat professionelle Kommunikation einen hohen Stellenwert, nur für die Hälfte ist sie unabdingbarer Bestandteil des Businessplans.

Veröffentlichung Juli 2020:  Grüne Welle Kommunikation

Mehr Informationen zur Studie:  Welche Bedeutung haben professionelle Produkt- und Unternehmenskommunikation für Startups der Green Economy?

Geschäftsberichte online - Fokus auf Usability

Die Agentur MPM untersucht alljährlich anhand von 30 Einzelkriterien die Trends in der Geschäftsberichterstattung der DAX-30-Unternehmen und identifiziert drei Trends:

  • Online-Geschäftsberichte: 21 der 29 DAX-30-Unternehmen erstellen eine Online-Geschäftsbericht. Die Spannbreite reicht von einem Full-HTML-Bericht bis zu Screenshots des PDFs.
  • Imagekommunikation bleibt Teil der strategischen Unternehmenskommunikation: Etwa 40% der Unternehmen reichern ihren Geschäftsbericht mit Imageinhalten an. Diese sind meist individuell auf die Marke zugeschnitten und nutzen formal alles von klassischen Bilderstrecken bis hin zu verschiedenen Storytelling-Formaten.
  • Fokus auf Mehrwert für den User: Egal ob Online- oder PDF-Geschäftsbericht, die Usability steht im Mittelpunkt. So bietet der Online-Geschäftsbericht unter anderem interaktive Kennzahlenvergleiche, während der PDF-Bericht mit verlinkten Inhaltsverzeichnissen und Navigationselementen aufwartet.

Veröffentlichung September 2020: MPM

Mehr Informationen zur Studie: MPM2 Trendmonitor 2020 DAX-30-Geschäftsberichte

Unternehmenskommunikation kann anonymen Bewertungen die Spitze nehmen

Eine Studie bestätigt: vor allem eine effektive und strategische interne Kommunikation verringert die Wahrscheinlichkeit, dass Arbeitnehmer negative Kommentare auf anonymen sozialen Netzwerken wie z.B. Glassdoor hinterlassen, die als besonders glaubwürdig gelten und das Ansehen eines Unternehmens nachhaltig beschädigen können. Eine gelungene interne Kommunikation bietet den Mitarbeitern eine Plattform, um Kritik, Sorgen und Bedürfnisse zu äußern, antwortet mit konstruktivem Feedback darauf, bildet Vertrauen und stärkt die Beziehung zwischen Unternehmen und Arbeitnehmer.

Veröffentlichung November 2020: Public Relations Review; Yeunjae Lee (Universität Miami), Katie Haejung Kim (Universität Minnesota)

Mehr Informationen zur Studie: De-motivating employees’ negative communication behaviors on anonymous social media: The role of public relations

Zum Weiterlesen

Mit den folgenden Meldungen möchten wir Sie kurz auf weitere interessante Studien hinweisen, die gerade für spezielle Fragen des Kommunikationsmangements interessante Detailinfos bieten.

In fünf Schritten zur agilen Kommunikationsabteilung

Die letzte Veröffentlichung aus der Studienreihe zu Agilität und Kommunikation identifiziert fünf Baustellen, die Kommunikationsabteilungen angehen müssen, um für den agilen Wandel fit zu werden:

  • Den Wandel in der Unternehmenskultur in den Köpfen und der Infrastruktur vorbereiten
  • agile Methoden und Tools für die Arbeit in neuen Teams bereitstellen
  • die Abteilung mit flachen Hierarchien und ohne Silos neu strukturieren
  • im Personalmanagement auf fluide Karrierewege ermöglichen
  • strategische Zielsetzung und Evaluation anpassen

Veröffentlichung August 2020: Akademische Gesellschaft (Hrsg.) / Lisa Dühring, Ansgar Zerfass, Karen Berger

Mehr Informationen zur Studie: Redesigning Communications Five steps toward an agile communications department

Gendersensible Sprache: Kompendium

Eine kompakte Zusammenfassung der häufigsten Argumente für (und gegen) gendersensible Sprache, ergänzt durch Zusammenfassungen der Kernbegriffe sowie Vor- und Nachteile der gängigen Strategien und Interviews mit Personen, die die Entwicklung generell oder in ihren Unternehmen vorangetrieben haben.

Dieses Kompendium ist ein guter Startpunkt, um die eigene Sprachpraxis zu überdenken und bietet zum Weiterarbeiten eine Vielzahl von hilfreichen Links.

Veröffentlichung November 2020: BdKom

Mehr Informationen zur Studie: Gendersensible Sprache. Strategien zum fairen Formulieren

Gendersensible Sprache: Drei Stufen für kommunale Unternehmen

Auf kommunale Unternehmen zugeschnitten ist dieser 3-Stufen-Plan zur Umstellung auf gendersensible Sprache, verbunden mit Praxisbeispielen und einer Auflistung wichtiger Fragen, die man bei der Einführung stellen sollte, um auch skeptische Personen an Bord zu holen.

Veröffentlichung Dezember 2020: NeulandQuartier

Mehr Informationen zur Studie: Geschlechtergerechte Kommunikation in kommunalen Unternehmen

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