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News vom 15.11.2019

Klimafreundlich bewirten: Kaffee, Milch & Co.

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Klimafreundlich bewirten: Kaffee, Milch & Co.

Büroarbeiters beste Freunde

Kein Meeting ohne Kaffee, Tee oder Kaltgetränke. Unser Kaffeevollautomat ist mal Nadelöhr, mal sozialer Hotspot, mal letzte Rettung. Aber schwarzer und grüner Tee wachsen leider nicht in Sachsen. Und „dor Gaffee kommt och nüsch von hier“. Grund genug, sich unsere Getränkeversorgung näher anzuschauen, in Hinblick auf Erzeugung, Verpackung, Transport und Zubereitung der jeweiligen Getränke. Was tun wir da jetzt schon?

Kaffee-Nachschub | buchele ccEin Fass Kaffeebohnen auf schnellen Rollen (Fotos: Susann Busch)


  • Bei schwarzem Tee und Kaffee fällt der Transport durch Verschiffung weniger klimaschädlich ins Gewicht als bei Lebensmitteln, die per Flugzeug transportiert werden. Düngerintensive Produktion ist ein größeres Problem, hier kann man durch bewussten Einkauf Einfluss nehmen.
  • Die Verpackung haben wir dank unserer Hausrösterei auf null reduziert: Wir holen uns den Kaffee von dort zu Fuß, im Mehrwegfass.
    Und der Energieverbrauch bei der Verarbeitung? Unser Vollautomat schaltet sich außerhalb der Stoßzeiten automatisch ab.
  • Leitungswasser in Deutschland hat Lebensmittelqualität. Nach ein paar Umfragen im Büro haben wir die preisgünstigen Plastik-Wasserfilter abgeschafft, die wir nie adäquat gewartet haben. Dafür haben wir Wassersprudler gekauft. Jeder Mitarbeiter hat eine Glasflasche am Platz für Wasser mit oder ohne Sprudel, die wir bei Bedarf zusätzlich mit Zitronenspalten, Gurkenscheiben, Minzblättern oder was auch immer befüllen können. Für Bewirtungen lassen wir uns dennoch ein paar Getränke liefern, aber möglichst regional und in Mehrweg-Glasflaschen, die eine bessere Energiebilanz haben, solange die Transportwege kurz sind.
  • Kein Cappuccino ohne Milch. Unser Getränkelieferant kann uns Kuhmilch in Glasflaschen wöchentlich frisch direkt von der Molkerei vor den Toren der Stadt mitbringen. (Im Laden gekauft wäre frische Kuhmilch im Tetrapak die günstigere Wahl: die Tetrapaks sind leichter und verursachen damit im Transport weniger CO₂.) Nach einer Umfrage unter den Mitarbeitern haben wir uns jedoch für Hafermilch entschieden, deren Produktion zwei Drittel weniger CO₂ verursacht als Milch aus industrieller Rinderhaltung und auch wenigerals Alternativen auf Basis von Reis oder Mandeln. Dem folgten Testreihen zu Geschmack und Schaumverhalten von insgesamt zwölf verschiedenen Produkten und Recherchen zu Transportwegen und Herkunft des Hafers. Wir haben unseren Favoriten gefunden. Auf die Reaktion unserer Gäste sind wir gespannt.

Was wir künftig noch tun können?

Nicht alle sind dafür zu begeistern, auf Kräuter- und Früchtetees oder Getreidekaffee umzusteigen.

Die anderen werden einfach Kaffee und schwarzen Tee mehr zu schätzen wissen – und als den Luxus genießen, der sie sind.

Ein Vor-Ort-Termin in der Hausrösterei könnte helfen, das Bewusstsein dafür zu schärfen. Unsere Lieferanten haben sich in Bezug auf unseren CO₂-Fußabdruck als hilfreiche Ansprechpartner erwiesen. Sie haben einerseits die Lieferkette und andererseits die Lösungsansätze anderer Kunden im Blick.



Milchschaum Testreihe | buchele ccHält der Schaumpegel auch nach 4 Minuten? Die roten Striche verraten es. In der Testreihe: Cappuccino mit Kuhmilch, Cappuccino mit Hafermilch, Getreidekaffee mit Hafermilch.

Verpackungsfreie Mittagspause gesucht 

Unsere Mittagspausen sind kurz, der Hunger groß. Wenn die Zeit sehr knapp ist, geht ein Kollege los und holt Sushi, Suppe oder Pizza. Wollen alle mitessen, läuft der Verpackungsmülleimer schnell über. Fast 350.000t Abfall für Einweggeschirr und To-Go-Verpackungen fielen 2017 in Deutschland an, die Mengen stiegen seit den 90er Jahren um fast 40%. 

Was tun wir? Uns Zeit nehmen, wann immer es geht und

  • selber kochen im Büro. Erfordert eine größere Büroküche und einen hohen Kooperationsgrad der Mitarbeiter für Zubereitung und Abrechnung. Aber es lohnt sich: der buchele cc-Salat lockt inzwischen schon Gäste aus anderen Büros. 
  • Essen gehen. Wir haben das Glück, direkt vor den Bürotüren viele kleine Restaurants zu haben. Bei den meisten wissen wir auch, wann der Andrang und die Wartezeiten hoch sind und können gut planen. 
  • Pausensnack mitbringen, zuhause gekocht und umweltfreundlich verpackt. Funktioniert am besten, wenn man gleich ein bisschen mehr kocht für den nächsten Tag.


Was wir künftig noch tun können? 

CO₂-Rechner wie hier oder hier haben noch keine sehr umfangreiche Datenbanken. Sie sprechen aber den Spieltrieb an und geben einige Hinweise, welche Lebensmittel klimaverträglicher sind als andere. 

An umweltfreundlichen Verpackungsalternativen wird noch geforscht. Vereinzelt entstehen Mehrwegsysteme für Take-Away-Essensverpackungen. Bis diese sich durchgesetzt haben, können wir schon bei den umliegenden Restaurants nachfragen, ob sie auch mitgebrachte Verpackungen befüllen würden. 

Wie handhaben Sie das? Haben Sie noch weitere Ideen? Wir freuen uns, auf LinkedIn oder Twitter mit Ihnen über verpackungsarme Büroverpflegung zu diskutieren.

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